5. Lokalkonferenz der SPD
Am 25. Januar 2008 fand im Jugendclub 18 am Stern die 5. Lokalkonferenz der SPD statt.
Die Teilnehmer der Lokalkonferenz der SPD für Stern/Drewitz/Kirchsteigfeld bewerteten die Entwicklung der letzten fünf Jahre im Stadtteil insgesamt positiv. Helga Hefti von der Bürgerinitiative Stern verwies auf das neue Orion, die sanierte Bibliothek, den Campus am Stern und die Ansiedlung von Porta auf der Brache Drewitz. Tobias Klein vom Stibb-Kindertreff ergänzte, dass die Wirkung der Sanierungen im Stadtteil unglaublich seien. „Das Bild hat sich eindeutig geändert“, so Klein. Gleichzeitig verwies er aber auf den Keplerplatz, dessen leer stehende Geschäfte nun besonders auffielen. SPD-Stadtverordneter Harald Kümmel forderte daher im Hinblick auf das neue Einzelhandelskonzept der Stadt, dass vor einer möglichen Erweiterung der Handelsflächen im Stern-Center erst die Auswirkungen auf den Keplerplatz, den Busch-Platz und den Marktplatz im Kirchsteigfeld untersucht werden müssten. „Wir haben schon jetzt Probleme mit dem Einzelhandel in den Wohngebietszentren. Das darf man nicht ignorieren“, so Kümmel. Elke Reichelt von der Bürgerinitiative Kirchsteigfeld wies auf die vielen älteren Bürger hin, die Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe brauchen. Sie lehnte daher eine Erweiterung der Handelsflächen im Stern-Center ab. Darüber hinaus müsse aufgepasst werden, dass die Wohnqualität im Kirchsteigfeld nicht nachlasse.
SPD-Mitglied Anke Michalske sprach den Lärm an der Nutheschnellstraße an. „Wir werden als SPD eine Unterschriftenkampagne für mehr Lärmschutz starten“, kündigte Michalske an. „Der Verkehr auf der Schnellstraße hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Das spüren die Menschen, die an der Straße wohnen.“ Stadtverordneter Harald Kümmel ergänzte, dass die SPD bereits das Thema in der Stadtverordnetenversammlung angesprochen habe.
Besondere Aufmerksamkeit müsse in Zukunft dem Neubaugebiet Drewitz gewidmet werden, waren sich die Anwesenden einig. Die sozialen Probleme dürften nicht dazu führen, dass Drewitz „wegrutscht“. Matthias Stempfle von der Kirchengemeinde Drewitz-Schlaatz forderte neue Teilhabemöglichkeiten für die Menschen. Stadtverordneter Harald Kümmel machte deutlich, dass die SPD ein gemeinsames Handeln von Verwaltung, Politik, sozialen Trägern, Schulen und Kitas befürworte, um Drewitz zu stabilisieren. Er verwies dabei auf die Idee der SPD, die Grundschule am Priesterweg zu einer Stadtteilschule weiter zu entwickeln.
Zum Downloaden:
| Einladung zur Lokalkonferenz | |
| Leitfaden "In Potsdam zuhause" | |
| Alle Hinweise und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger auf der Lokalkonferenz vom 25.01.2008 |


